THE OCEAN, CANCER BATS, THE DILLINGER ESCSAPE PLAN – 06.10.2010 Hamburg, Markthalle / Review

Da der Abend zunächst nicht so richtig ins Rollen kommen wollte, Gründe hierfür sind zu spätes Loskommen, volle, dann leere  Biere (jede Menge) und das aufs Übelste vom Bankautomaten verarascht werden, war die Vorfreude auf die anberaumten Acts in der Hamburger Markthalle zunächst etwas getrübt. Dies solte sich jedoch schnell ändern als wir die Location betraten.

Denn so sahen Dennis und ich dann doch noch zwei fitte Bands der härteren bis sehr harten  Gangart, die bereit waren die Markthalle in Schutt und Asche zu legen und dies letztendlich auch sprichwörtlich noch taten… Da wir leider,  aufgrund einleitend genannter Umstände den Opening-Act THE OCEAN verpassten, flogen auch schon die kanadischen CANCER BATS seit geraumer Zeit die Bühne rauf und runter gaben Songs wie Pray For Darkness und und Lucifers`s Rocking Chair zum Besten, zwei älteren Nummern vom 2008er Album Hail Destroyer, wenn mich nicht alles täuscht, da zwar im Plattenregal, jedoch leider nicht allzu gegenwärtig. Anschließend dann erstmal neues Material der aktuellen Scheibe Bears, Mayors, Scraps & Bones (Roadrunner/Warner). Nicht schlecht und mit ordentlich Druck, da Sound hervorragend. Genrell wurde hier die Songtüte auch gut gemischt und so gab es dann sogar noch ältere Hits vom 2006er Birthing The Giant. Dann widerum noch das BEASTY BOYS Cover Sabotage, welches als Bonustrack auf dem neuen Album zu hören ist . Dann – Sleep This Away exklusive -  fast  nur noch altes Material… Und da ich jetzt nicht der Mega CANCER BATS-Fan bin, mir die Band aber schon diverse Male reinziehen wollte, war ich dann auch recht überrascht, dass ich an diesem Abend fast mehr Leute gesprochen habe, die wegen besagter HC-Rock Band aus Ontario am Start waren als wegen dem eigentliche Headliner. THE DILLINGER ESCAPE PLAN.

Als diese dann im Rahmen der aktuellen Herbst Tour zur Option Paralysis, welche anfang des Jahres über Season Of Mist/Party Smasher erschien, die in Dunkelheit gehüllte Bühne stürmten, war selbstverständlich – und wie nicht anders zu erwarten – auch gleich die Hölle los. Farewll, Mona Lisa, der Opener der aktuellen Scheibe – jene Nummer mit dem Mörder Doompart in der Mitte – war auch hier Startschuss für den bekannten Wahnsinn der Jungs aus Jersey. Danach Fix Your Face und Milk Lizard von der Ire Works. Anschließend wird in bekannter Manier weiter geballert,  gänzlich Dynamik beschwört und im Affentempo mit unzähligen und irrwitzigen Breaks ein illustres Songrepertoire aus über 10 Jahren Mathcore-Geschichte auf Tellern mit Goldrand serviert. Wobei der Schwerpunkt jedoch auf den letzten beiden Alben lag.

Was will man hier groß schreiben, die Band ist live halt immer ein Erlebnis. Neben persönlichen Favourites wie Sugar Coated Sour und Lurch, dann zugabentechnisch nach Neuauftakt mit dem ruhigeren Mouth Of Ghosts, gleich noch mehr Favourites in Gestalt von Panasonic Youth von der Miss Machine und dem Ultraheisserhitzer 43% Burnt, dem Evergreen, bei dem natürlich im Moshpart die Kacke so richtig dampfte. Der pure Irrsinn halt,… und man muss – auch trotz Noisegeballer hin und her – sagen, dass diese Band um Sänger Puciato mittlerweile mal einen riesigen Haufen Hits hat und ihrer Zeit schon früh voraus war. Und ich bleib nach jeder Show dabei, …  Gerne wieder !

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Ein Kommentar zu “THE OCEAN, CANCER BATS, THE DILLINGER ESCSAPE PLAN – 06.10.2010 Hamburg, Markthalle / Review”

  1. Cancergirl91 sagt:

    Tellern mit Goldrand, voll gut!

Dein Senf dazu